Regelmäßige Heizungswartung: Die wirtschaftlichen Vorteile überzeugen

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Mithilfe einer regelmäßig durchgeführten Heizungswartung können effektiv Kosten gespart werden, weiß der Sanitär + Heizung Meisterbetrieb Peter Röhring in Frankfurt am Main. Die Gründe: Mängel werden frühzeitig erkannt und können umgehend behoben werden, bevor kostspielige Reparaturen anfallen. Die Nutzungsdauer der Heizung verlängert sich und sie arbeitet wirtschaftlicher. Das kann die Heizkosten um bis zu 15 Prozent senken.

Jährlich grüßt der Schornsteinfeger. Er misst den Schadstoffausstoß der Gas- oder Ölheizung unter Beachtung der vorgeschriebenen Richtwerte. Obgleich eine Heizungswartung nur indirekt Pflicht ist, lohnt sie sich. Denn bei ungewarteten Heizungsanlagen steigen die Abgaswerte von Jahr zu Jahr an. Das sorgt dafür, dass die Leistung der Heizung immer schlechter wird, die Energiekosten steigen und die Anlage schließlich generalüberholt werden muss, da sie die Richtwerte bei Weitem überschreitet. Um einer solchen Kettenreaktion vorzubeugen, empfiehlt es sich in regelmäßigen Abständen eine Wartung vom Fachmann durchführen zu lassen. Die Arbeiten müssen von einem ausgebildeten Heizungsmonteur durchgeführt werden, da neben der Entlüftung auch eine Inspektion und Reinigung sowie der Austausch verschiedener Bestandteile stattfindet. Als erfahrener Meister im Bereich Gas-, Heizungs- und Sanitärtechnik rät Peter Röhring seinen Kunden, die Wartung vor Beginn der Heizperiode im September oder Oktober in Auftrag zu geben. Der optimale Abstand zwischen den Inspektionen ist von der Heizungsart sowie dem Verbrauch abhängig, beträgt jedoch meist ein bis zwei Jahre.

Wartungsarbeiten: Das wird gemacht

Zu den konventionellen Anlagetypen gehören Gas- und Ölheizungen, bei denen sich über die Zeit hinweg Ablagerungen im Brenner oder Heizkreislauf ansammeln. Hierdurch entsteht ein erhöhter Energieverbrauch. Fakt ist: Es können 10 bis 15 Prozent der Kosten durch eine regelmäßige Wartung eingespart werden. Dementsprechend lohnt sich die Investition von 100 bis 200 Euro. Im Zuge der Wartungsarbeiten werden Kessel- und Wärmetauscherflächen gereinigt. Zudem wird die Feuerungseinrichtung eingestellt, eingemessen und nachjustiert – mit Vermerk im Messprotokoll. Darüber hinaus findet die Überprüfung der Sicherungs- und Regelungstechnik statt. Diese Arbeiten sorgen für einen geringeren Schadstoffausstoß, machen die Anlage weniger störanfällig und verlängern die Lebensdauer. So werden sowohl Umwelt als auch Geldbeutel effektiv geschont. Zusätzlich besteht auf Basis eines einheitlichen Wartungszyklus ein optimaler Versicherungsschutz. Deshalb sollte man die Inspektionsintervalle unbedingt mit seiner Versicherung abklären, um im Schadensfall auf jeden Fall maximal abgesichert zu sein.


Die aufgeführten Informationen stellen keine Rechtsberatung dar.
Im Einzelfall sollte ein Rechtsanwalt konsultiert werden.

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